Von April bis Juni Mangos, Mangos, Mangos, … überall, im ganzen Land! Im Osten des Landes reifen Sie früher als im Westen. Ein enormer Überfluss. 

Die wunderschön geformten Mangobäume stehen überwiegend auf privaten Grundstücken. Man findet sie oft in den Innenhöfen der „Compounds“ aber auch in der Mitte von Dorf- und Marktplätzen, wo sie als großzügig schattenspendender Treffpunkt begehrt sind. 

Aufgrund der saisonal bedingten, kurzfristigen Mango-Schwemme, verrotten allerdings bis zu 90% der Früchte. Was für ein Verlust! Mir bricht es jedes Mal das Herz wenn ich da bin. Die Lösung habe ich schon lange vor Augen, denn im wesentlichen geht es darum, eine konsequente Wertschöpfungskette, inklusive Logistik, Weiterverarbeitung, Distribution und intelligenter Vermarktung zu etablieren. Nur, in Gambia gibt es ja nicht einmal eine Fruchtsaftkelterei (…für einen eingeborenen Baden Württemberger, der umgeben von Streuobstwiesen und „Siaßmoscht“ aufgewachsen ist, kaum vorstellbar). Immerhin, es gibt eine Fabrik die unter Einsatz von Strom, Mango trocknet. 

Meine Lösung wären mobile, regional einsetzbare Saftpressen, mit denen wir gleichzeitig mehrere Orte bedienen könnten. Dazu viele, mittelgroße und solar-betriebene Mangotrockner. Für eine Familie mit ein paar Mangobäumen wäre das durchaus erschwinglich. Vor allem könnte sie aus den Einnahmen die Anschaffungskosten für eine Mangotrocknung über zwei Jahre hinweg erwirtschaften. 

Was die mobilen Mangopressen angeht, könnten die von örtlichen Frauengenossenschaften angeschafft und bewirtschaftet werden. Wieviel man jeweils pro Bezirk bräuchte, muss ich noch erforschen. Mein Ziel für dieses Jahr ist es jedenfalls, mindestens zwei Mangotrockner und eine gescheite Saftpresse vorfinanzieren zu können – gewissermassen als Pilotprojekt.

Bezüglich der mobilen Mangopresse habe ich noch nicht das passende Modell gefunden. Beim Mangotrockener dagegen bin ich längst fündig geworden. 

Ab dem 14. Mai bin ich wieder vor Ort in The Gambia. Bis jetzt … noch ohne Mangotrockner 😉

Über den Autor Samuel J.G. Gebert, MBA


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Diplom Biologe

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